Hier ein Beitrag zum Thema „Sportjournalismus – wie sieht das Gehalt aus?“. Ich erkläre, wieviel ein/e Sportjournalist/in in Deutschland ungefähr verdienen kann, von der Ausbildung über den Einstieg bis hin zur Erfahrung — und welche Faktoren das Gehalt beeinflussen.
Was heißt „Sportjournalist“?
Ein/e Sportjournalist/in berichtet über Sport — in Zeitungen, Online-Medien, Fernsehen, Radio oder im Web. Je nach Medium und Aufgaben kann das Schreiben von Artikeln, Live-Berichterstattung, Interviews, Kommentierung oder multimediales Arbeiten (Videos, Podcasts) sein.
Je nachdem, ob man angestellt, freiberuflich oder „im Volontariat“ — also in der Ausbildung — arbeitet, variieren Einkommen und Sicherheit stark.
Gehalt im Sportjournalismus — ein Überblick
Hier sind aktuelle Daten und Spannweiten (Stand: 2025) für Deutschland:
- Laut einer Gehaltsübersicht liegt das Median-Bruttogehalt bei Vollzeit (40 Std/Woche) bei rund 5.212 €/Monat.
- Das bedeutet: 25 % verdienen weniger als etwa 4.590 €/Monat, weitere 25 % mehr als etwa 5.919 €/Monat.
- Für Berufseinsteiger bzw. bei kleinen Arbeitgebern oder in der freien Mitarbeit kann der Verdienst deutlich niedriger sein — oft im Bereich von 2.100 – 3.300 € brutto/Monat.
- Bei freiberuflicher oder projektbezogener Arbeit kann das Einkommen stark schwanken — abhängig von Aufträgen, Umfang und Bekanntheit.
- Mit Berufserfahrung, Spezialisierung oder bei größeren Medienhäusern kann das Gehalt im oberen Bereich liegen — laut einigen Quellen bis zu ~70.000 € pro Jahr (brutto).
Warum variiert das Gehalt so stark?
Das Einkommen im Sportjournalismus hängt von mehreren Faktoren ab:
- Medium und Arbeitgebergröße: Große Verlagshäuser, TV-/Rundfunkanstalten oder große Onlineportale zahlen tendenziell besser als kleine Lokalzeitungen oder Start-Ups.
- Erfahrungslevel & Verantwortung: Einsteiger verdienen weniger, je länger jemand im Beruf — und je mehr Verantwortung oder Spezialisierung — desto höher das Gehalt.
- Art der Anstellung: Festangestellt vs. freiberuflich — bei Freien schwankt das Einkommen je nach Auftragslage.
- Region und Lebenshaltungskosten: In wirtschaftlich stärkeren Regionen bzw. großen Städten sind die Gehälter tendenziell höher, aber dort sind auch Miet- und Lebenshaltungskosten meist höher.
- Spezialisierung und Fähigkeiten: Wer z. B. auf Multimedia, Video, Social Media, große Sportereignisse oder Kommentierung spezialisiert ist, kann bessere Bezahlung und mehr Nachfrage haben.
Für wen lohnt sich Sportjournalismus — und was sollte man wissen?
- Wenn du Leidenschaft für Sport hast und gern berichtest, schreiben, interviewst oder live kommentierst — dann kann Sportjournalismus spannend sein.
- Sei dir bewusst: Als Berufseinsteiger oder freier Mitarbeiter kannst du mit bescheidenerem Gehalt rechnen. Eventuell schwankend, mit vielen Überstunden — besonders bei Live-Events oder Sportgroßveranstaltungen.
- Mit Erfahrung, Spezialisierung oder in festen Anstellungen sind durchaus stabile, gute Einkommen möglich.
- Der Job kombiniert oft Kreativität, Flexibilität und Leidenschaft — mit Unsicherheiten, wenn man nicht fest angestellt ist.
Fazit
Der Beruf Sportjournalist bzw. Sportjournalistin bietet ein breites Spektrum an Gehältern — je nach Erfahrung, Medium, Anstellung und Spezialisierung. Während Amateure und Einsteiger oft mit überschaubarem Einkommen starten, können erfahrene Profis im Medien- oder TV-Bereich durchaus gut verdienen.
Oder anders gesagt: Sportjournalismus ist kein „sicherer Reichtum auf Anhieb“, sondern ein Beruf, bei dem Leidenschaft, Engagement und gute Netzwerke oft entscheidend sind.
Wenn du willst — kann ich eine Übersicht typischer Einstiegsgehälter geben — nach Print, Online, Radio/TV und Freelance unterschieden. Möchtest du das so haben?