Der Dichter, der dem Ginkgo ein bekanntes Gedicht widmete, war Johann Wolfgang von Goethe.
Goethe und sein „Gingo biloba“
Goethe schrieb das Gedicht „Gingo biloba“ (ursprünglich mit Gingo statt Ginkgo) im Jahr 1815.
Es erschien später in seinem Werk „West-östlicher Divan“ und ist eines der berühmtesten Gedichte der deutschen Literatur über Pflanzen.
Hintergrund
- Goethe sandte das Gedicht zusammen mit zwei echten Ginkgo-Blättern an Marianne von Willemer, zu der er ein inniges, aber kompliziertes Verhältnis hatte.
- Das Blatt des Ginkgo, das wie aus zwei Hälften zusammengesetzt wirkt, nutzte er als Symbol für Verbundenheit, Liebe und Einheit in der Dualität.
Warum ausgerechnet der Ginkgo?
Der Ginkgo-Baum faszinierte Goethe wegen:
- seines ungewöhnlichen geteilten Blattes
- seiner exotischen Herkunft
- seiner symbolischen Bedeutung (Einheit von Zweiheit)
- seiner Widerstandskraft und Langlebigkeit
Er machte die Pflanze dadurch in Europa literarisch berühmt.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine Interpretation des Gedichts „Gingo biloba“, eine Gedichtanalyse oder eine kurze Zusammenfassung erstellen.